Gemeindepsychiatrische Zentrum (GPZ)
Das Gemeindepsychiatrische Zentrum (GPZ) der Universitätsklinik für Erwachsenenpsychiatrie und Psychotherapie des UPZ bietet eine umfassende, wohnortnahe Grundversorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Kontakt
Gemeindepsychiatrisches Zentrum Bern West (GPZ) Ambulatorium & Tagesklinik & Krisenbetten
Morgenstrasse 83
3018 Bern
Tel: 058 630 79 70
aufnahme@upz-bern.ch
Stationen
Gemeindepsychiatrische Zentrum (GPZ
Das Zentrum bestehend aus tagesklinischer, stationärer und ambulanter Versorgung versteht sich als Teil eines gemeindenahen Versorgungssystems. Das GPZ legt grossen Wert auf die soziale Integration und Teilhabe der Betroffenen und arbeitet eng mit dem sozialen Netzwerk der Betroffenen und dem Zentrum für psychiatrische Rehabilitation (ZPR) des UPZ zusammen. Es bietet Unterstützung bei der Alltagsbewältigung, Rückkehr in Arbeit oder Ausbildung sowie beim Aufbau eines stabilen sozialen Umfelds. Ziel ist es, psychische Stabilität zu fördern und Rückfälle zu vermeiden.
Behandlungsteam
- Ärztinnen und Ärzte
- Psychologinnen und Psychologen
- Pflegefachpersonen
- Mitarbeitende des Sozialdienstes
- Kunsttherapeutinnen und Kunsttherapeuten
- Peer-Mitarbeiterinnen und Peer-Mitarbeiter
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt schriftlich mit dem Zuweisungsformular des UPZ durch Hausärztinnen und -Ärzte, psychiatrische oder psychologische Therapeutinnen und Therapeuten oder eine andere stationäre/tagesstationäre Einheit. Bei Bedarf kann ein persönliches Informations- und Indikationsgespräch zur Klärung des Behandlungsauftrags stattfinden.
Angebote
Das tagesklinische Angebot des GPZ richtet sich an psychisch belastete Menschen in herausfordernden Lebensumständen, die keine stationäre Behandlung benötigen, aber eine ambulante Therapie nicht ausreicht. Abende und Wochenenden werden zu Hause verbracht.
Die Tagesklinik bietet 25 Plätze, mit einem individuell abgestimmten Behandlungsplan für maximal drei Monate. Teilnahme an fünf Tagen pro Woche erforderlich. Das Angebot umfasst Einzel- und Gruppentherapien, Soziotherapie, Psychotherapie, Bezugspflege, Familiengespräche, Alltagsaktivitäten und pharmakologische Therapie.
Therapien
- Gruppen-Psychotherapien (Emotionsregulation, Achtsamkeit, Selbstsicherheit, Stimmenhörergruppe)
- Alltagstraining (Aktivierung, kognitives Training, Sozialgruppe)
- Freizeitgestaltung (Fotografie, Kultur, Natur)
- Gesundheit (Ernährung, Nordic Walking, Pilates)
- Unterstützung für Familien und Angehörige
- Die Behandlung erfolgt unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse und aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Zielgruppe
- Allgemeinpsychiatrische Erkrankungen
- Selbstständige Anreise in die Tagesklinik
- Teilnahme am fünftägigen Wochenprogramm (Alter: 18–65 Jahre)
- Verständigung in Deutsch, Englisch oder Französisch möglich
Ausschlusskriterien: akute Selbst- oder Fremdgefährdung, aktiver Substanzgebrauch sowie im Vordergrund stehende geistige Beeinträchtigungen, Essstörungen, dementielle oder schwere hirnorganische Erkrankungen.
Behandlungsteam
- Ärztinnen und Ärzte
- Psychologinnen und Psychologen
- Pflegefachpersonen
- Mitarbeitende des Sozialdienstes
- Kunsttherapeutinnen und Kunsttherapeuten
- Peer-Mitarbeiterinnen und Peer-Mitarbeiter
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt schriftlich mit dem Zuweisungsformular des UPZ durch Hausärztinnen und -Ärzte, psychiatrische oder psychologische Therapeutinnen und Therapeuten oder eine andere stationäre/tagesstationäre Einheit. Bei Bedarf kann ein persönliches Informations- und Indikationsgespräch zur Klärung des Behandlungsauftrags stattfinden.
Zusätzlich zum tagesklinischen Angebot bestehen fünf Krisenbetten für Übernachtungen in Krisensituationen mit einem individuell abgestimmten und zeitlich begrenzten Behandlungsplan. Das Angebot umfasst Einzel- und Gruppentherapien, Soziotherapie, Psychotherapie, Bezugspflege, Familiengespräche, Alltagsaktivitäten und pharmakologische Therapie. Ziel ist es, die psychische Stabilität zu fördern und den Betroffenen eine zeitnahe Rückkehr in das tagesklinische oder ambulante Setting zu ermöglichen.
Therapien
- Gruppen-Psychotherapien (Emotionsregulation, Achtsamkeit, Selbstsicherheit, Stimmenhörengruppe)
- Alltagstraining (Aktivierung, kognitives Training, Sozialgruppe)
- Freizeitgestaltung (Fotografie, Kultur, Natur)
- Gesundheit (Ernährung, Nordic Walking, Pilates)
- Unterstützung für Familien und Angehörige
- Die Behandlung erfolgt unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse und aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Zielgruppe
- Allgemein psychiatrische Erkrankungen
- Verständigung in Deutsch, Englisch, Französisch möglich
- zwischen 18 und 65 Jahre
Ausschluss: Akute Selbst- und Fremdgefährdung, aktiver Substanzgebrauch, im Vordergrund stehende: geistige Beeinträchtigung, Essstörungen, dementielle oder schwere hirnorganische Erkrankung, somatische Ko-Morbidität dekompensiert, Pflegebedürftigkeit
Behandlungsteam
- Ärztinnen und Ärzte
- Psychologinnen und Psychologen
- Pflegefachpersonen
- Mitarbeitende Sozialdienst
- Kunsttherapeutinnen und Kunsttherapeuten
- Peer-Mitarbeitende
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt telefonisch oder schriftlich mit dem Zuweisungsformular durch Hausärzte, psychiatrische oder psychologische Therapeutinnen und Therapeuten oder eine andere stationäre/tagesstationäre Einheit über die allgemeine Triage/Aufnahme.
Im GPZ wird die ambulante Betreuung von einem multiprofessionellen Team getragen. Dazu gehören Psychiaterinnen und Psychiater, Psychologinnen und Psychologen, Pflegefachkräfte, Sozialarbeitende sowie Therapeutinnen und Therapeuten verschiedener Fachrichtungen. Gemeinsam sorgen sie für eine individuell abgestimmte Versorgung, die sich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert und eng mit dem bestehenden Helfersystem vernetzt ist.
Das Ambulatorium bietet sowohl kurzfristige als auch längerfristige Betreuung und übernimmt dabei auch medizinische Basisversorgung – beispielsweise Blutabnahmen für Laboruntersuchungen oder die Ausgabe von Medikamenten in oraler Form oder als Depotpräparate.
Die Räumlichkeiten des Ambulatoriums befinden sich direkt im GPZ West und sind eng mit der Tagesklinik sowie den Krisenbetten verbunden. So kann bei Bedarf eine nahtlose Weiterbehandlung im teilstationären oder vollstationären Rahmen durch dasselbe Behandlungs- und Betreuungsteam erfolgen.
Zielgruppe
- langanhaltende psychische Erkrankungen
- komplexer Hilfebedarf, d.h. es wird das Angebot des multiprofessionellen Teams (Medizin, Sozialarbeit, Pflege) benötigt
- können bei niedergelassenen Therapeuten nicht umfassend genug behandelt werden
- können nicht von anderen Fachstellen (z.B. integrierter Drogendienst, Berner Gesundheit) besser, professioneller und entsprechend ihrer spezifischen Bedürfnisse behandelt werden
- Freiwilligkeit; Ausnahme Patientinnen und Patienten mit KESB-Weisung
- zwischen 18 und 65 Jahre
- Ausschluss: Suchterkrankung, geistige Beeinträchtigung, Essstörungen, dementielle oder schwere hirnorganische Erkrankung im Vordergrund
Behandlungsteam
- Ärztinnen und Ärzte
- Psychologinnen und Psychologen
- Pflegefachpersonen
- Sozialdienst
- Kunsttherapeutinnen und Kunsttherapeuten
- Peer-Mitarbeiterinnen und Peer-Mitarbeiter
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt telefonisch oder schriftlich mit dem Zuweisungsformular durch Hausärzte, psychiatrische oder psychologische Therapeutinnen und Therapeuten oder eine andere stationäre/tagesstationäre Einheit über die allgemeine Triage/Aufnahme.