Können mentale Strategien das Gedächtnis verbessern? (Akronym: STRATEGY)
Bei einer leichten Gedächtnisstörung zeigt das Gehirn häufig eine erhöhte Aktivität in Bereichen, die für das Gedächtnis wichtig sind. Diese gesteigerte Aktivierung führt jedoch nicht zu einer besseren Gedächtnisfunktion – im Gegenteil: Sie ist in diesen Fällen häufig eher schlecht für die Gedächtnisleistung.
Unsere Forschung konnte zeigen, dass Personen mit leichter Gedächtnisstörung mithilfe von bildgebungsbasiertem Neurofeedback die Aktivität in diesem Areal reduzieren konnte. Dies führte zu einer Verbesserung ihrer Gedächtnisleistung.
Für die Reduzierung der Hirnaktivität haben diese Personen insbesondere vier mentale Strategien angewandt. In der aktuellen Studie untersuchen wir, ob diese Strategien auch ohne Neurofeedback das Gedächtnis verbessern können.
Verantwortliche Personen
Leitung: Prof. Dr. phil. Jessica Peter
Team: Dr. Katharina Distel, Yves Lysser